SWITCH OFF
und hol Dir Dein Leben zurück

SWITCH OFF - der Blog von Monika Schmiderer

Wie wir der digitalen Stressfalle entkommen und wieder frisch, kreativ und selbstbestimmt leben. Ein Blog, der Spaß macht, informiert und Lust weckt, mal was Neues zu probieren. Come on in ;)

Hey Millennial, Du bist nicht das Opfer!

Hey Millennial, Du bist nicht das Opfer!

"Smartphonesüchtig. Digital vereinsamt. Mangelhaft erzogene Millennials ohne echte Perspektive und ohne soziale Kompetenz, Ihre Probleme zu lösen und das Leben anzugehen." So und ähnlich beschreiben clevere Redner und Gesellschaftsbeobachter UNS – die mit dem Internet aufgewachsenen Millenials.

Ja, es stimmt, wir sind mit einem Karren, den kaum einer kommen sah, gegen eine Wand gefahren, von der niemand etwas wusste.

Exotische Denker haben gewarnt. Medienkritische Autoren wie Manfred Spitzer wurden verhöhnt. Andere haben, geblendet vom ständigen Spotlight ihrer eigenen Bildschirme, angesichts der neuen Netze applaudiert – und dafür eine neue App installiert.

Klar:

Die Fakten belegen, dass es uns depressiver, orientierungsloser, einsamer und unsicherer macht, wenn wir jede freie Minute online verbingen und uns in unseren dunklen Stunden nicht mehr einem Menschen, sondern einem vernetzten Gerät anvertrauen.

Und wenn Lorde in "A World Alone" mit selbstsicherer Gleichgültigkeit singt:

"Maybe the Internet raised us, or maybe people are jerks",

ist das eine Frage, die wir uns alle im Stillen manchmal stellen: "Sind die anderen komisch – oder bin ich es?"

Bin ich voller (medial erzeugter) Vorurteile oder sind die da drüben wirklich schräg? Wir rotten uns in fiktiven Gruppen zusammen. Erstellen Freundelisten wie Menükarten und tauschen uns virtuell mit denen aus, die gleich ticken – oder zumindest die selben Links sharen, die gleichen Posts liken und in uns angenehmen Emojis sprechen.

Mit dem schleichenden Nebeneffekt, dass die anderen, die in der echten Welt die Straßen bevölkern, uns unheimlich und fremd geworden sind.

Die stärkste Verbindung, die viele in ihrem Leben (noch) haben, ist ihr WLAN

und Simon Sinek geht mit seinen brutalen – weil so klaren und ehrlichen – Worten viral, weil er uns im Video unten schlicht und einfach mitten ins beschämte Herz spricht. Doch langsam mit dem Applaus. Denn,

ja, wir sind ein Ergebnis unseres Umfelds. Ja, wir sind, was wir gelernt haben zu sein.

Aber wir sind nicht das Opfer.
Weder das unserer Erziehung, noch das des modernen Arbeitsmarktes, noch das der Digitalisierung der Welt.

Doch das vergessen wir – stumm und bewegungslos alleine auf dem Sofa sitzend – spätestens beim neunzehnten Youtube-Clip und dem fünfhundertsten Posting des Tages.

Wir verlieren als Dauerkonsumenten das Gefühl, eingreifen zu können. Glauben ein Dislike oder ein vernichtender Kommentar sind bereits Aktionismus oder eine große Revolte. Wir denken, wir verbinden uns mit jemanden, wenn wir sein Mittagessen liken oder wenn wir seiner Firma folgen.

Dabei verschwinden wir mit jedem Scrollen und jedem müden Check unserer E-Mails in einem Nirvana, das es nicht gibt.

Jedoch wir sind nicht unmündig in der digitalen Stressfalle gefangen.
Sondern wir betreten Sie freiwillig. Jeden Tag. Ganz aus eigenen Stücken und (!) exzessivst!

Wir schwächen damit nachweislich unsere Lebensenergie, unsere Produktivität, unser Sozialleben und killen unsere Kreativität. Leider ganz allein und mühelos damit, mit dem Daumen am Screen nach oben und unten zu wischen. Und das macht es so schwierig auszusteigen, denn das Bleiben ist so einfach.

Was also tun?
Weg mit der Versuchung!

"Remove the temptation", sagt auch Sinek. "SWITCH OFF und hol Dir Dein Leben zurück", sage ich – und mehr: Lassen wir nicht nur immer wieder das Smartphone, Tablet und Fernsehen aus, sondern holen wir uns ganz aktiv das Gefühl zurück, der Boss im eigenen Haus und im eigenen Leben zu sein. Finden wir unseren ganz persönlichen Weg, die selbst auferlegte, digitale Diktatur zu beherrschen und der selbstwirksame Mensch zu sein, der wir in Wirklichkeit sind.

Denn WE ARE CREATORS. #wearecreators

Auch DU kannst – und Du WIRST – die für Dich perfekte Balance zwischen "on" und "off" finden.

Wieder lernen, die Kraft, die im realen Leben, in realen Begegnungen und in realen Herausforderungen liegt, voll anzunehmen, statt sie zu scheuen. Und dabei die Inspiration, die Unterstützung und die für deine Weiterentwicklung wichtigen Informationen aus dem Netz, im selben Moment ganz gezielt für dich nutzen.

Wie das geht?

Wir müssen nicht für den Rest unseres schönen Lebens offline auf eine Berghütte verschwinden, der Welt abschwören und anfangen unsere Kleider selbst zu nähen. (Auch wenn sich dieses Lebensmodell für viele immer reizvoller anhört. ;)) Wir können (und müssen) einfach nur (wieder) lernen

so richtig abschalten. Mit allem drum und dran: Handy aus. Fernsehen aus. WLAN aus.

Damit es mal wieder still wird um uns – und uns nicht dauernd irgendwer irgendwas einredet, verkauft, madig macht oder uns das Blaue vom Himmel inklusive dem Gelben vom Ei verspricht.

Unsere eigene Stimme müssen wir suchen, hören und ernst nehmen. Spüren, dass es da ein Zentrum gibt, da drinnen.

Dass wir keine Opfer sind, sondern maximale Macht haben:
Über unsere Gewohnheiten. Über unsere Gedanken. Über unser Leben.
Um dann die vermeintliche Opferrolle abzulegen, die uns nicht steht und die wir nicht nötig haben.

Meine Idee?

Werde ein SWITCH OFF-Abenteuerer.
und lebe das #wearecreators-Prinzip!

Share if you care:

Danke SWITCH OFF-AbenteurerIn! :)

Monika Schmiderer